Sexroboter sind längst keine Science-Fiction mehr – sie sind Realität. Aus einfachen, statischen Puppen sind Maschinen geworden, die physisch und interaktiv reagieren können. Inzwischen wurden Roboter mit realistisch wirkender Haut, Gesichtsausdrücken und sogar Spracherkennung auf den Markt gebracht. Und sie werden inzwischen auch kommerziell genutzt: Im Cybrothel in Berlin können Sexroboter und Puppen stunden- oder nächteweise gebucht werden. Doch diese Entwicklungen haben nicht nur die Technik revolutioniert, sondern auch neue ethische und gesellschaftliche Diskussionen angestoßen.
„Tracks“ besucht das Cybrothel und fragt nach: Wie beeinflusst es uns, realistische Sexroboter zu nutzen, um unsere Fantasien auszuleben? Wie bringt man einer KI bei, was Konsens ist? Wo hört hier Fantasie auf und fängt Realität an? Braucht unsere Fantasie Grenzen und Gesetze? Und wieso gibt es schon wieder vor allem einen Markt für Männer? Außerdem erzählt die Sexarbeiterin Kristina Marlen über patriarchale Strukturen in der Sexarbeit, Queerness und die Rolle von Konsens in ihrer Arbeit mit Menschen