Der Alltag der Ukrainer im Krieg wurde wegen der Raketen und Drohnen vielerorts in den Untergrund verlegt, damit das Land einigermaßen funktionieren konnte. Unsere Reporter besuchten die Menschen in den unterirdischen Schutzräumen, dazu zählen in Kiew auch die U-Bahn-Stationen. In Cherson, einer der am häufigsten von Drohnen angegriffenen Städte, haben sich die wenigen noch verbliebenen Zivilisten an die ständige Bedrohung aus der Luft gewöhnt. In anderen Großstädten wie Charkiw oder Mykolajiw unterrichten sie Kinder in Schutzräumen, auch Jugendclubs und Radiosender zogen, wenn möglich, in sichere Keller. An der Front baute die Armee in Schützengräben Erste-Hilfe-Krankenhäuser mit allen notwendigen Geräten zur Stabilisierung von Verwundeten. Alltag im Krieg, das heißt in der Ukraine: Widerstand leisten, auch unter der Erde.