Re: Europas Lithiumhunger, wer zahlt den Preis?
Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Re: Rausschmeißer gegen Hausbesetzer in Spanien
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Bosniens Bauern und der Kohle-Clan
Re: Mit Raketen und Schwarzpulver durch die Osternacht
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Re: Vergessene Dörfer in Albaniens Bergen
31 Min.
Verfügbar bis zum 01/02/2031
Sendung vom 03/02/2026
In den Bergen im Norden Albaniens kümmern sich deutsche Kapuziner-Brüder um die wenigen verbliebenen Christen. Bruder Jeremias Borgards pflegt Kranke und Alte, die alleine leben und sonst keinen mehr haben. Für seine Hausbesuche muss er stundenlang durchs Gebirge fahren. Mit dabei ist der 18-jährige Angelos Delija.
Bruder Jeremias Borgards lebt seit drei Jahren als Priester des Kapuzinerordens im Norden Albaniens. Eigentlich ist er aus Oberhausen, war aber schon in vielen Gegenden der Welt im Einsatz, zuletzt in der Ukraine. Der gelernte Krankenpfleger macht regelmäßig Hausbesuche bei Kranken und Alten in den albanischen Bergen.
Viele Dörfer sterben wegen der anhaltenden Auswanderung junger Menschen regelrecht aus, die Bevölkerung hier in den Bergen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten halbiert. Zurück bleiben oft nur noch Alte und Kranke, die vereinzelt in Dörfern in den Bergen leben. Für sie sind die Kapuziner-Brüder Krankendienst und Seelsorge zugleich, sie verteilen Lebensmittel, Medikamente – und sogar Baumaterialien, wenn sich jemand ein Haus bauen möchte.
Die Kapuziner freuen sich dabei über Nachwuchskräfte, damit ihr Hilfsprojekt eine Zukunft hat. Seit kurzem wird Bruder Jeremias bei seinen Hausbesuchen von Angelos Delija begleitet. Der 18-Jährige hat gerade Abitur gemacht und möchte eine Ausbildung bei den Brüdern machen: „Ich will in meinem Land bleiben. Ich will da arbeiten, wo ich auch aufgewachsen bin“, erzählt der junge Albaner. Die meisten seiner Klassenkameraden zieht es in die Metropolen oder gleich ins europäische Ausland. Der Job ist hart, die Schicksale der Menschen in den Bergen noch härter. Doch aufhören und auswandern, wie so viele seiner Altersgenossen, kommt für Angelos nicht in Frage.
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
- Nur noch 5 Tage online
GEO Reportage
Die Schwestern der Erde
Crazy Borders
Llívia: Ein Fleckchen Spanien in Frankreich
Mit offenen Daten
Ukraine: Die Schwester und der Mörder
Crazy Borders
Hotel Arbez - Gasthaus oder Fürstentum?
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows
Re: Ein Team, eine Mission, fünf Wochen im Atlantik
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Libanon: Wieder fliehen vor den Bomben
ARTE Reportage
Re: Kinder, Küche, Haushalt ... macht Papa!
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
ARTE Journal - 12/04/2026
Ungarn: Magyar triumphiert bei Parlamentswahl
Étretat forever
Biografie eines Sehnsuchtsorts
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?
Karambolage
Die Jakobiner / Die Hebamme
Taxi Teheran
- Nur noch 5 Tage online
Ungarn: klarer Sieg für Peter Magyar
ARTE Europa Weekly
Wahlen in Ungarn: Wendepunkt für die EU?
ARTE Journal -14/04/2026
Selenskyj in Berlin / China-Irankrieg / Street-Art-Festival
Die Slowakei - Europa für Entdecker