Daniel Soares ist ein portugiesischer Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf. Seine Kurzfilme liefen auf internationalen Festivals wie Cannes, Locarno, Telluride und Clermont-Ferrand und wurden mehrfach ausgezeichnet. In seinen Arbeiten beobachtet er Städte im Wandel und richtet seinen Blick auf die Menschen, die sich in ihnen bewegen: Gig-Worker in der Mittagspause, Architekten beim Teambuilding oder Angestellte, die rund um die Uhr erreichbar sein müssen. Seine Filme kreisen um Klassenunterschiede, die sozialen Folgen der Digitalisierung und die Frage, wie Räume gesellschaftliche Verhältnisse sichtbar machen.
Wir sprechen mit Daniel Soares über seine Kurzfilme „Bad for a Moment“ und „A Few Things Happening by a River“, über Räume, Flüsse, das tägliche Wegsehen und die Doppelmoral der Mittelklasse.