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John Williams: Schindlers Liste
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John Williams: Star Wars
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John Williams: Schindlers Liste
Auditorium von Radio France6 Min.
Verfügbar bis zum 18/01/2028
Wie verfilmt man den Wandel eines NS-Sympathisanten zum „Gerechten unter den Völkern“? Schindlers Liste ist ein eindringlicher Versuch historischer Wiedergutmachung – und der erste Schritt von Steven Spielberg und John Williams auf dem Terrain des stillen, zurückhaltenden Dramas.
1993 kam das zutiefst bewegende Schindlers Liste in die Kinos. Regisseur Steven Spielberg, selbst jüdischer Herkunft, erzählt darin die Geschichte des deutschen Industriellen Oskar Schindler, der während des Zweiten Weltkriegs das Grauen des Holocaust erkennt. Dank seines Vermögens und seiner Kontakte gelingt es ihm, 1.200 jüdische Menschen vor dem sicheren Tod zu bewahren, bevor das NS-Regime zusammenbricht. In zurückgenommenem Schwarz-Weiß gedreht, ist Schindlers Liste ein eindrücklicher Appell an das Erinnern und ein komplexes Porträt seiner Hauptfigur und ihrer Entwicklung vom unbedarften Parteigänger zum reumütigen Retter.
Das menschliche und historische Drama liegt fernab der Blockbuster, mit denen Spielberg in den 1990er-Jahren große Erfolge feierte. Zurückhaltend und respektvoll wurde auch die musikalische Konzeption von John Williams, der angesichts der Schwere des Themas zunächst zögerte, den Auftrag überhaupt anzunehmen. Er schlug Spielberg vor, jemanden „Besseren“ zu engagieren, worauf dieser antwortete: „Ich weiß, aber sie sind alle tot.“ Das Ergebnis ist ein kurzer, konzentrierter Soundtrack, der Schlüsselmomente unterstreicht, ohne das Grauen auszumalen, sondern vielmehr Augenblicke von Hoffnung und Menschlichkeit hervorhebt.
Als Hüter der großen Hollywood-Tradition des 20. Jahrhunderts schuf John Williams einige der einprägsamsten Filmsoundtracks aller Zeiten. Star Wars, Harry Potter, Jurassic Park, Superman, Indiana Jones – jede Generation hat mindestens eines seiner Themen im Ohr. Als langjähriger Weggefährte von Steven Spielberg ebnete er zugleich den Weg für andere große Filmmusiker wie Hans Zimmer (Interstellar, Fluch der Karibik, The Dark Knight-Trilogie) oder Howard Shore (die Der Herr der Ringe- und Der Hobbit-Trilogien). Unter der Leitung von Bastien Stil zollt das Orchestre Philharmonique de Radio France ihm mit einer Konzertreihe Tribut und interpretiert einige seiner berühmtesten Stücke neu.
Aufgezeichnet am 18. Dezember 2025 im „Auditorium de Radio France“, Paris
Regie
Isabelle Julien
Produktion
SOMBRERO AND CO
Land
Frankreich
Jahr
2025
Die Filmmusik von Francis Lai
Mit Lambert Wilson, Anne Sila und Gabriel Yared
Sakari Oramo dirigiert Saariaho und Mahler
Mit Verneri Pohjola
John Williams: Indiana Jones, E.T., Star Wars...
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Pascal Rophé dirigiert Berio, Mahler und Gísladóttir
Mit Stéphane Degout
Arthur Honegger: König David
Mit Amira Casar und Lambert Wilson
Riccardo Minasi dirigiert Schubert, Mozart und Mendelssohn
Mit Emmanuel Pahud
Abschiedskonzert von Mikko Franck
Mit Jean-Yves Thibaudet und Sol Gabetta
Martha Argerich spielt Beethoven
Mit Ion Marin
Cristian Măcelaru dirigiert Ravel
Mit Beatrice Rana
Josman
Hip Hop Symphonique
Mikko Franck dirigiert Dutilleux, Mahler und Strauss
Mit Marie-Nicole Lemieux
Andris Poga dirigiert Mozart und Bruckner
Mit David Fray
Barbara Hannigan dirigiert Ligeti und Strawinsky
Paris, 2024
Die großen Violinist*innen unserer Zeit
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Nicolai Rimski-Korsakow: Scheherazade
Orchestre philharmonique de Strasbourg
Mikko Franck dirigiert Webern und Mendelssohn Bartholdy
Mit María Dueñas
John Eliot Gardiner dirigiert Chabrier, Stravinsky und Debussy
Mit Isabelle Faust
Nemanja Radulović & Electro Street im Musée Jacquemart-André
Sur Mesure
Wie baut man eine Geige?
Geigenbau: Dem Holz Leben einhauchen
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Sting, Daniel Hope & Freunde in Berlin
Mit Golda Schultz, Bruce Liu u.v.m.
Pēteris Vasks: The Fruit of Silence
Mit dem lettischen Staatschor
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