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Caravaggio: Palermo, 196989 Min.
Verfügbar bis zum 03/07/2026
Palermo, 1969: In einer stürmischen Nacht steigen Einbrecher in das Oratorio di San Lorenzo ein, schneiden das Gemälde "Christi Geburt mit den Heiligen Laurentius und Franziskus" aus seinem Rahmen und verschwinden damit. Im Jahr 2016 startet eine italienische Parlamentskommission schließlich einen neuen Anlauf – und stößt auf Unerwartetes…
Das Gemälde "Christi Geburt mit den Heiligen Laurentius und Franziskus", eine der letzten Arbeiten des italienischen Malers Caravaggio, zählt bis heute zu den zehn meistgesuchten Kunstwerken auf der Fahndungsliste des FBI.
Gestohlen wurde das Bild 1969 in Palermo: In einer dunklen, stürmischen Nacht steigen Einbrecher in das Oratorio di San Lorenzo ein, das im Herzen der Altstadt neben der Basilika San Francesco liegt. Während draußen der Regen prasselt, nehmen sie das Gemälde vom Altar herunter, schneiden es aus dem Rahmen, und verschwinden damit in dem kleinen Gassenlabyrinth der sizilianischen Hauptstadt. Schon am nächsten Tag verbreiten sich Gerüchte, dass die Mafia hinter dem Diebstahl steckt. Doch die Ermittlungen bleiben ergebnislos.
1986 berichtet der ehemalige Mafiaboss Francesco Marino Mannoia bei einem Verhör, dass er das Gemälde angeblich eigenhändig zerstört habe. Ein anderer Mafiaboss behauptet, dass das Bild bei den jährlichen Treffen aller Mafia-Oberhäupter als Dekoration verwendet wurde. Es gibt auch Hinweise, dass das Gemälde von Ratten angefressen und dann verbrannt wurde.
Doch 2016 startet eine neue Anti-Mafia-Kommission des italienischen Parlaments einen weiteren Versuch, dem Gemälde auf die Spur zu kommen.
Das Ermittlerteam um die Anti-Mafia-Staatsanwältin Marzia Sabella stößt auf unerwartete Enthüllungen und neue Zusammenhänge. Die Dokumentation aus der neuen ARTE-Reihe "Art Crimes" folgt den Ermittlungen und wirft ein neues Licht auf das endgültige Schicksal des verschwundenen Bilds von Caravaggio.
Gestohlen wurde das Bild 1969 in Palermo: In einer dunklen, stürmischen Nacht steigen Einbrecher in das Oratorio di San Lorenzo ein, das im Herzen der Altstadt neben der Basilika San Francesco liegt. Während draußen der Regen prasselt, nehmen sie das Gemälde vom Altar herunter, schneiden es aus dem Rahmen, und verschwinden damit in dem kleinen Gassenlabyrinth der sizilianischen Hauptstadt. Schon am nächsten Tag verbreiten sich Gerüchte, dass die Mafia hinter dem Diebstahl steckt. Doch die Ermittlungen bleiben ergebnislos.
1986 berichtet der ehemalige Mafiaboss Francesco Marino Mannoia bei einem Verhör, dass er das Gemälde angeblich eigenhändig zerstört habe. Ein anderer Mafiaboss behauptet, dass das Bild bei den jährlichen Treffen aller Mafia-Oberhäupter als Dekoration verwendet wurde. Es gibt auch Hinweise, dass das Gemälde von Ratten angefressen und dann verbrannt wurde.
Doch 2016 startet eine neue Anti-Mafia-Kommission des italienischen Parlaments einen weiteren Versuch, dem Gemälde auf die Spur zu kommen.
Das Ermittlerteam um die Anti-Mafia-Staatsanwältin Marzia Sabella stößt auf unerwartete Enthüllungen und neue Zusammenhänge. Die Dokumentation aus der neuen ARTE-Reihe "Art Crimes" folgt den Ermittlungen und wirft ein neues Licht auf das endgültige Schicksal des verschwundenen Bilds von Caravaggio.
Regie
Stefano Strocchi
Land
Deutschland
Italien
Belgien
Jahr
2022
Herkunft
RBB
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