Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
1979 - Aufstieg des Islamismus (1/2)
Der Mullah-Schock51 Min.
Verfügbar bis zum 7. Juni 2026 um 05:00
Nur noch 5 Tage online
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 2. Juni um 22:35
1979 war ein bedeutsames Jahr. Vier entscheidende Ereignisse – die iranische Revolution, der ägyptisch-israelische Frieden, die Belagerung der Mekka-Moschee und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan – veränderten die Mentalität des Nahen Ostens. Es war der Wendepunkt, an dem der politische Islam zur vorherrschenden Ideologie in der Region wurde.
Die Ereignisse des Jahres 1979 haben die Geopolitik im Nahen Osten völlig verändert. Die Versuche, die Region zu modernisieren und zu säkularisieren, stießen auf den Widerstand vieler Bürger, die Schwierigkeiten hatten, die raschen gesellschaftlichen Veränderungen mit ihren traditionellen Werten in Einklang zu bringen. Der erste Teil mit dem Titel "Der Mullah-Schock" zeigt, wie das Jahr 1979 in Nahost mit einem Paukenschlag begann, als der Schah aus dem Iran floh und Ajatollah Chomeini in das Land zurückkehrte.
Chomeinis Vision ging über den Iran hinaus und inspirierte islamistische Bewegungen und Unruhen im gesamten Nahen Osten. In Ägypten führte der Friedensvertrag von Präsident Anwar el Sadat mit Israel zu einer Entfremdung zwischen Islamisten und arabischen Nationalisten und bereitete den Boden für extremistische Gruppen wie den Ägyptischen Islamischen Dschihad. Und auch Saudi-Arabien geriet durch den Aufstieg der Islamisten zunehmend in eine politische Krise. Sunnitische und schiitische Extremisten planten den Umsturz. In Afghanistan versuchte zeitgleich die unbeliebte kommunistische Führung verzweifelt, den Kampf gegen die brutalen Islamisten noch zu gewinnen.
Minutiös werden die Geschehnisse von Januar bis Juni 1979 im Nahen Osten anhand von seltenem Archivmaterial und Augenzeugenberichten nachgezeichnet. Die Folgen dessen, was in jenem Jahr passierte, hallen bis heute in der ganzen Welt nach.
Chomeinis Vision ging über den Iran hinaus und inspirierte islamistische Bewegungen und Unruhen im gesamten Nahen Osten. In Ägypten führte der Friedensvertrag von Präsident Anwar el Sadat mit Israel zu einer Entfremdung zwischen Islamisten und arabischen Nationalisten und bereitete den Boden für extremistische Gruppen wie den Ägyptischen Islamischen Dschihad. Und auch Saudi-Arabien geriet durch den Aufstieg der Islamisten zunehmend in eine politische Krise. Sunnitische und schiitische Extremisten planten den Umsturz. In Afghanistan versuchte zeitgleich die unbeliebte kommunistische Führung verzweifelt, den Kampf gegen die brutalen Islamisten noch zu gewinnen.
Minutiös werden die Geschehnisse von Januar bis Juni 1979 im Nahen Osten anhand von seltenem Archivmaterial und Augenzeugenberichten nachgezeichnet. Die Folgen dessen, was in jenem Jahr passierte, hallen bis heute in der ganzen Welt nach.
Regie
Jonathan Hacker
Land
Großbritannien
Jahr
2022
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Tadschikistan: Islam, staatlich überwacht
Mit offenen Daten
Ukraine: Die Schwester und der Mörder
Wie hat die Trennung von Staat und Religion die Welt verändert?
Offene Ideen mit Mohamad Amer Meziane
Vom russischen Kriegshelden zum Landesverräter
Masha on Russia
Hatten wir schon immer eine Vorliebe für Süßes?
Stimmt es, dass ...?
Crazy Borders
Baarle: Grenzen durchs Wohnzimmer
Gibt es heute mehr soziale Ungleichheit als früher?
Stimmt es, dass ...?
Art Crimes
Caravaggio: Palermo, 1969
Crazy Borders
Llívia: Ein Fleckchen Spanien in Frankreich
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Warum ist es in diesem Jahr schon so früh so heiß?
Blindgänger
Die Matriarchin im Dorf der Tattoo-Frauen
ARTE Journal - 01/06/2026
Koalitionsstreit wegen BAföG-Reform
Twist
Welche Gefühle lösen Räume aus?
Ukraine: Zivilisten in der Drohnenhölle
ARTE Reportage
Kasachstan: Schöne Grüße aus Baikonur
ARTE Reportage
Akropolis - Beraubtes Symbol
Unhappy
Vom Riechen und Berühren
Russland ohne Internet
Masha on Russia
NotInitialized