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Alptraum Deepfake-Pornos
60 Min.
Verfügbar bis zum 07/05/2026
Eine junge Frau findet heraus, dass von ihr auf Pornoseiten Deepfakes kursieren. Mittels einer KI wurde ihr Gesicht auf Pornovideos kopiert – mit Klarnamen und Adresse. Die junge Frau macht sich auf die Suche nach dem Urheber dieser Videos, sie trifft dabei auf andere junge Frauen, die dasselbe erlebt haben, und erfährt, wie leicht es ist, mit KI solche Fakes zu produzieren.
Die 23-jährige US-amerikanische Studentin Taylor Klein stößt eines Tages im Internet auf gefakte Pornovideos von ihr. Jemand hat mittels KI ihr Gesicht auf Pornovideos kopiert. Die Dokumentation beschreibt die schmerzhafte, emotionale Suche der jungen Frau nach dem Urheber dieser gefakten Videos, die jemand auf einschlägigen Pornoseiten hochgeladen hat. Die Videos sind zwar fake, aber ihr Gesicht, ihr Name, ihre Adresse, die der Verursacher ebenfalls angegeben hat, sind es nicht. Im Lauf des Films trifft Taylor auf andere junge Frauen, die ebenfalls Opfer von Deepfakes wurden.
Die Zahl der im Netz kursierenden Deepfake-Pornos wächst rasant. In 99 Prozent der Fälle sind Frauen die Opfer. Ob das Video echt ist oder ein Fake, lässt sich im Nachhinein kaum erkennen, so lebensecht wirken die KI-generierten Videos. Der psychische, emotionale und soziale Schaden für die betroffenen Frauen ist immens. Die Dokumentation zeigt eindrücklich, wie leicht es ist, diese Deepfakes herzustellen – und seit der Einführung neuer KI-Tools ist das noch einfacher geworden.
Im Januar 2026 verabschiedete der US-Senat den "Defiance Act", der es Opfern von Deepfakes zukünftig erlauben soll, die Urheber und Verbreiter von Deepfake-Pornos zur Verantwortung zu ziehen – das aber erst, wenn der Gesetzentwurf beide Kammern passiert hat und dem Präsidenten vorgelegt wurde. Wann das der Fall sein wird, ist unklar. Bis dahin bleibt den betroffenen jungen Frauen oftmals nur der Rückzug aus der digitalen Welt übrig.
Regie
Sophie Compton
Reuben Hamlyn
Land
Großbritannien
USA
Jahr
2023
Herkunft
ZDF
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