ARTE Reportage
Ukraine / Kasachstan
Ukraine: Zivilisten in der Drohnenhölle
ARTE Reportage
Kasachstan: Schöne Grüße aus Baikonur
ARTE Reportage
ARTE Reportage
Kirgisistan / Kolumbien
Kirgisistan: Autoritär statt Demokratie
ARTE Reportage
Kolumbien: Kinder als Auftragsmörder
ARTE Reportage
ARTE Reportage
Grönland / Kambodscha
Jemen: Die Wut der Huthi
25 Min.
Verfügbar bis zum 24/06/2027
Sendung vom 28/06/2024
Die Huthi herrschen mit eiserner Hand über ein Drittel des Jemens, den bevölkerungsreichsten Teil des Landes, der in den letzten zehn Jahren durch den Bürgerkrieg am meisten verwüstet wurde. Dort soll nun jeder Jemenit von morgens bis abends an die "Brüder" in Gaza denken.
Die neue von oben verordnete Solidarität der Huthi ist mehr als eine kurze Staatsaffäre, sie wurde zur wichtigsten Politik einer Bewegung. Sie profitiert von den großen Emotionen, die der jüngste Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern hervorgerufen hat.
In diesem Krieg auch um die Bilder stützen sich die Huthi und ihre Partei Ansar Allah auf junge und ehrgeizige Influencer. Charles Emptaz und Samuel Gratacap folgten Sultan el Sadeh und Malik el Madani, zwei regierungsnahen Unterstützern der palästinensischen Sache. Jeden Tag versorgen sie die sozialen Netzwerke mit Videos und Tweets, um die Huthi und die neue Front im Roten Meer gegen alle Schiffe zu unterstützen, die in irgendeiner Weise mit Israel verbunden sind. Unsere Reporter besichtigten die Kriegsbeute des Regimes, die Galaxy Leader, das Schiff eines israelischen Reeders, das von den Huthi gekapert wurde und nun als schwimmendes Schaufenster ihrer Propaganda dient. Immer freitags auf dem Sabeen-Platz rufen die Anhänger der Partei im Chor den Slogan " Tod Amerika, Tod Israel, Fluch den Juden ".
Diese Doktrin wurde im äußersten Norden des Jemen, der Hochburg der Huthi, in dem Dorf Maran nahe der saudi-arabischen Grenze entwickelt. Die religiöse Bewegung behauptet, dass die Vereinigten Staaten, Israel und die Juden sich gemeinsam gegen die Muslime verbündet hätten. Solche antizionistischen und antisemitischen Visionen werden dort stets im Familienclan entworfen.
Das ARTE-Team durften als eines der wenigen auch im Nordjemen drehen, mit einer Sondergenehmigung. Sie trafen dort die Nummer 2 des Regimes, Mohammed al Huthi, für den alles Unglück in der Welt von den Juden komme. Er behauptet auch, dass sein Land keine Angst vor einer Eskalation mit den USA hätte, da sein Regime Raketen auf amerikanische Kriegsschiffe abfeuern könne und die erste Armee der Welt darauf regelmäßig mit gezielten Schlägen antworte.
Regie
Charles Emptaz
Autor:in
Charles Emptaz
Kamera
Samuel Gratacap
Produktion
TV Only
Produzent/-in
Séverin Delpon
Land
Frankreich
Jahr
2024
Auch interessant für Sie
Hijab story: Nisrine, syrische Migrantin in London
Disunited Nations - Die UNO und der Nahe Osten
Tracks
Polizeigewalt, Folter in Syrien: neue Formen der Ermittlung
Re: In der Falle der Loverboys
Re: Unser Zuhause im Frankfurter Bahnhofsviertel
Ex-Jugoslawien: Versöhnung in Sicht ? (2023)
ARTE Reportage
Re: Die letzten Leuchtturmwärter Kroatiens
USA: Keine Abtreibung mehr in Alabama
ARTE Reportage
Re: Der Krieg vor der Haustür
Rumäniens Donau-Dörfer in Angst
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Mit offenen Karten - Im Fokus
Belarus: Ukraine in Sorge
Mit offenen Karten - Im Fokus
Abraham-Abkommen: Trumps Ohnmacht
ARTE Journal - 29/05/2026
Russische Drohnen in Rumänien: Wie reagiert die NATO?
Re: In der Falle der Loverboys
Re: Unser Zuhause im Frankfurter Bahnhofsviertel
Mit offenen Karten - Im Fokus
Klima: Städte und Hitze
Hatten wir schon immer eine Vorliebe für Süßes?
Stimmt es, dass ...?
Unhappy
Vom Riechen und Berühren
Ex-Jugoslawien: Versöhnung in Sicht ? (2023)
ARTE Reportage
Russland ohne Internet
Masha on Russia