Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Re: Rausschmeißer gegen Hausbesetzer in Spanien
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Bosniens Bauern und der Kohle-Clan
Re: Mit Raketen und Schwarzpulver durch die Osternacht
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Re: Der Ausverkauf der Skigebiete
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Re: Die Jenischen und ihr Wunsch nach Anerkennung
31 Min.
Verfügbar bis zum 02/02/2030
Sendung vom 04/02/2025
Die ethnische Minderheit der Jenischen lebt seit Jahrhunderten in Europa. Früher führten sie ein nomadisches Leben, erst im Pferdewagen, später im Auto samt Wohnwagen. Sie haben Diskriminierung und Verfolgung erlebt. In der Zeit des Nationalsozialismus kamen viele in Konzentrationslagern ums Leben. Jetzt kämpfen sie gegen das Vergessen und für die Bewahrung ihrer Traditionen.
Thomas Mayr aus Innsbruck ist Jenischer. Alle paar Wochen hängt er seinen Wohnwagen an sein Auto, um als Fensterverkäufer durch Österreich zu fahren und hausieren zu gehen - so wie er es von seinen Eltern gelernt hat. „Die Reise steckt uns Jenischen im Blut“, sagt er. Die meisten Jenischen sind heutzutage allerdings sesshaft. Dadurch geht die jenische Lebensweise wie auch die jenische Sprache immer mehr verloren. In Deutschland versucht Renaldo Schwarzenberger dagegen etwas zu tun. Er organisiert jenische Treffen, bei denen gebootscht wird. Bootschen ist ein Spiel, ähnlich dem französischen Boule, welches Jenische seit Jahrhunderten spielen. In Rastatt besucht Renaldo mit seiner Tochter Vivien seinen Stiefvater Seppel. Der zeigt seiner Enkelin das Scherenschleifen - ein typisch jenischer Beruf. Bei dieser Gelegenheit berichtet Seppel auch davon, was seiner Familie im Dritten Reich widerfahren ist: Seine Mutter kam in ein Konzentrationslager, er selbst wurde nach dem Krieg in einem Kinderheim als Zweijähriger zwangssterilisiert. Vielen Jenischen erging es so. Erinnert wird daran bislang kaum, weder in Deutschland noch in Österreich. Sowohl Thomas als auch Renaldo kämpfen dafür, dass sich das ändert. In Deutschland will Renaldo erreichen, dass die Jenischen als nationale Minderheit anerkannt werden. So könnte die Vergangenheit aufgearbeitet und zugleich Sprache und Kultur bewahrt werden. Die Reportage zeigt Renaldo beim Zusammentreffen mit Politikern in Berlin und bei einer Reise nach Auschwitz, um auf das damalige Schicksal der Jenischen aufmerksam zu machen.
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Roots
Nicht nur im Süden: Der Kampf gegen die Wüste
Das Buch meines Lebens
Jagoda Marinić trifft Neven Subotić
Lernen wir jetzt unsere Vorfahren kennen?
42 - Die Antwort auf fast alles
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows
Iran: Nicht mehr schweigen
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Kinder, Küche, Haushalt ... macht Papa!
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Russland: Die Generation Z
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Taxi Teheran
Étretat forever
Biografie eines Sehnsuchtsorts
Mit offenen Karten - Im Fokus
Irankrieg: globale Folgen
ARTE Journal - 12/04/2026
USA-Iran / Ukraine Feuerpause? / Ungarn am Tag der Wahl
Karambolage
Die Jakobiner / Die Hebamme
Twist
Unendlichkeit – Wie fühlt sich das an?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Ungarn: Wahlbeeinflussung
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows
ARTE Europa Weekly
Wahlen in Ungarn: Wendepunkt für die EU?