Frau, Leben, Freiheit - Eine iranische Revolution
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Frau, Leben, Freiheit - Eine iranische Revolution
53 Min.
Verfügbar bis zum 15. Juli 2026 um 05:00
Nur noch 10 Tage online
Die iranische Diaspora sorgt für die Verbreitung der im Land gedrehten Videos. Die ganze Welt ist über das Ausmaß der Proteste verblüfft. Könnte es sein, dass die Aufstände diesmal machtvoll genug sind, um das Regime zu stürzen? Der Oberste Führer, zunächst überrascht von der Tragweite der Revolte, lässt die Revolutionsgarde hart durchgreifen und Zehntausende Bürger ins Gefängnis sperren. Eine Welle extremer Gewalt rollt über das Land und fordert hunderte Todesopfer.
Inzwischen hat sich das Land völlig abgeschottet. Das Regime will alle Gegner zum Schweigen bringen – wer mit ausländischen Medien spricht, riskiert die Todesstrafe. Weil der Dreh vor Ort unmöglich ist, stützt sich die Dokumentation vor allem auf Handyvideos der Demonstrierenden. Zudem haben sich einige engagierte Iranerinnen und Iraner trotz allem bereit erklärt, über die Revolution zu berichten. Sie werden anonym gehalten, genau wie das Drehteam. Eine kleine Gruppe von Iranerinnen und Iranern, darunter der Co-Autor, waren im In- und Ausland an der Entstehung der Dokumentation beteiligt. Sie bleiben im Schatten, doch ohne sie würde es diese Dokumentation nicht geben. Die Berichte von Aktivistinnen und Aktivisten aus der iranischen Diaspora, darunter auch die Schauspielerin Golshifteh Farahani, ermöglichen eine präzise Analyse der Situation. Denn die Angst scheint nun auch aufseiten des Regimes angekommen zu sein. Öffentliche Hinrichtungen reichen nicht mehr aus, um die Entschlossenheit des iranischen Volkes zu brechen. Die Proteste dauern monatelang an, wobei die Demonstrantinnen und Demonstranten ihre Vorgehensweise an die Entwicklung der Risiken anpassen. Der Stein ist ins Rollen gekommen …
Regie
Claire Billet
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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