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Mal Meer, mal Land
Das Wattenmeer, Europa43 Min.
Verfügbar bis zum 10/04/2027
Zwischen den kleinen Marschinseln im Wattenmeer entwickeln Wind und Strömung eine ungeheure Kraft. Um in dieser veränderlichen Umgebung zu überleben, ist Anpassungsfähigkeit ein absolutes Muss – und Wendigkeit, um die millionenfachen Angriffe scharfer Schnäbel abzuwehren, ohne dabei den Nachbarn aus dem Auge zu verlieren.
Das nordeuropäische Wattenmeer stellt selbst wagemutige Lebewesen auf eine harte Probe. Hier verändern Wind und Strömung ständig die Umgebung, verschieben kleine Inseln, lassen Sandbänke verschwinden, lenken Priele um oder waschen Lagunen aus. Manchmal verwüsten Stürme in nur wenigen Minuten ganze Küstenabschnitte und bringen die Brut von Nistvögeln oder die Kinderstuben von Jungfischen in Gefahr.
Und wenn sich die Elemente endlich beruhigt haben und das Meer sich zurückzieht, kommt die nächste Bedrohung aus der Luft. Niemand kann sich hier in Sicherheit wiegen, nicht einmal die Robbenbabys. Sie kommen bei Ebbe zur Welt und haben nur wenige Stunden Zeit, um ihre Mutter kennenzulernen und Kräfte zu sammeln, bevor das Meer die Sandbänke, auf denen sie geboren wurden, wieder verschlingt.
Seehunde, Schollen und Krabben nutzen die einsetzende Flut, um neue Jagdgründe zu erschließen. Hier hat jeder seine eigene Methode entwickelt, um den Elementen zu trotzen und seinen Verfolgern zu entkommen.
Der Flussregenpfeifer sucht bevorzugt am Spülsaum des Meeres nach Nahrung, wo die Wellen allerlei Unrat anspülen und für Minikrebse und Insekten paradiesische Zustände herrschen. Dabei entfernt sich der kleine Vogel aus Angst vor Nesträubern nie allzu weit von seinem Gelege. Sind seine Eier in Gefahr, beginnt er zu schreien, täuscht einen gebrochenen Flügel vor und lockt den Angreifer als vermeintlich leichte Beute so weit wie möglich vom Nest weg.
Und wenn sich die Elemente endlich beruhigt haben und das Meer sich zurückzieht, kommt die nächste Bedrohung aus der Luft. Niemand kann sich hier in Sicherheit wiegen, nicht einmal die Robbenbabys. Sie kommen bei Ebbe zur Welt und haben nur wenige Stunden Zeit, um ihre Mutter kennenzulernen und Kräfte zu sammeln, bevor das Meer die Sandbänke, auf denen sie geboren wurden, wieder verschlingt.
Seehunde, Schollen und Krabben nutzen die einsetzende Flut, um neue Jagdgründe zu erschließen. Hier hat jeder seine eigene Methode entwickelt, um den Elementen zu trotzen und seinen Verfolgern zu entkommen.
Der Flussregenpfeifer sucht bevorzugt am Spülsaum des Meeres nach Nahrung, wo die Wellen allerlei Unrat anspülen und für Minikrebse und Insekten paradiesische Zustände herrschen. Dabei entfernt sich der kleine Vogel aus Angst vor Nesträubern nie allzu weit von seinem Gelege. Sind seine Eier in Gefahr, beginnt er zu schreien, täuscht einen gebrochenen Flügel vor und lockt den Angreifer als vermeintlich leichte Beute so weit wie möglich vom Nest weg.
Regie
Laurent Frapat
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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