Alles an Oklou scheint zu fließen und in Bewegung zu sein: Ihre Musik navigiert elegant zwischen Minimal-Electro und Hip-Hop, ihre Stimme treibt sanft inmitten grenzenlos scheinender Synthie-Klänge, ihre Songs sind von überragender Eleganz. Wenn diese Musik endet, fühlt man sich wie nach einem schönen Traum: glücklich und etwas benebelt.
2014 präsentierte Oklou mit ihrer EP Avril erstmals ihre sphärische Musikwelt, die immer wieder an James Blake und Frank Ocean erinnert. Es folgten die EP The Rite of May, das Mixtape Galore (2020) und das Album Choke Enough. Außerdem arbeitete sie 2020 mit Dua Lipa und Angèle für "Fever" und 2022 mit Flume für "Highest Building" zusammen.
Auf ihrem Weg zum Erfolg hat Oklou damit schon eine gute Strecke hinter sich gelegt. Kein Wunder also, dass sie 2025 mit dem renommierten Prix Joséphine für das beste Album des Jahres ausgezeichnet wurde.
Aufzeichnung vom 17. Juli 2026 beim Dour Festival, Belgien.
Foto © Yannick Treguier