1939 schreiben König George VI. und Königin Elizabeth Geschichte: Als erste britische Monarchen auf Staatsbesuch in den USA werden sie begeistert empfangen – ihr Besuch festigt die transatlantischen Beziehungen. Doch während das Königspaar die Herzen der Massen gewinnt, lebt Georges älterer Bruder Edward, der ihm den Thron überließ, mit seiner amerikanischen Frau Wallis ein ganz anderes Leben: als glamouröses Paar der New Yorker High Society. Der Designer Nicky Haslam erinnert sich an ihre erste Begegnung mit den Windsors – sie wirkten wie "Filmstars".
Die Ehefrauen der Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein: Wallis, die als Stilikone gefeierte Duchess of Windsor, verleiht dem Paar ein mondänes Image. Königin Elizabeth hingegen steht für Pflichtbewusstsein – sie überlebt die Bombardierung des Buckingham-Palasts und hält im Krieg an der Seite ihres Volkes stand.
Edward und Wallis brechen weiter mit royalen Konventionen: 1951 veröffentlicht der ehemalige König seine Memoiren "A King’s Story" und wirbt dafür im US-Fernsehen. Doch als George VI. am 31. Januar 1952 zum letzten Mal öffentlich auftritt, um Prinzessin Elisabeth zu verabschieden, ist sein Tod nur Tage später ein Schock für die Nation. Edward erscheint allein zur Beerdigung – Wallis bleibt fern, sie wurde nicht eingeladen.
Elisabeths II. Krönung 1953 markiert einen Neuanfang. Eine Vertraute, Lady Glenconner, beschreibt die Zeremonie aus nächster Nähe. Edward, der mit seiner Nichte zerstritten ist, verfolgt die Feierlichkeiten im französischen Exil vor dem Fernseher.
1970 sucht Prinz Charles seinen Großonkel heimlich in Frankreich auf – ein Zeichen der Versöhnung. Zwei Jahre später stirbt Edward. Nach Jahrzehnten im Exil findet er seine letzte Ruhestätte im königlichen Familiengrab der Windsors.