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Tracks East

Der Kampf der Ukraine um die Kultur

31 Min.

Verfügbar bis zum 11/05/2030

TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 17. Juni um 00:10

Auf der Biennale in Venedig sorgt Russlands Rückkehr für Proteste, vor allem bei ukrainischen Kunstschaffenden. Tracks East zeigt, wie sich deren Arbeit durch den Krieg verändert hat. Manche haben ihr Instrument gegen eine Waffe getauscht. Auch im fünften Kriegsjahr erfindet sich die Ukraine immer wieder neu.

Musik und Kunst sind Teil eines Kampfes um Identität und Sichtbarkeit geworden. Welche Verantwortung tragen Kunstschaffende im Krieg? "Tracks East" sucht Antworten auf diese Frage.

Auf der Biennale di Venezia entzündet sich der Streit um Kunst und Neutralität. Die Rückkehr Russlands sorgt für Proteste. Kritikerinnen und Kritiker sprechen von Kultur-Washing, während andere auf die Freiheit der Kunst pochen. Kann Kunst in Zeiten des Krieges überhaupt neutral sein?

Die Bildhauerin Zhanna Kadyrova zeigt im ukrainischen Pavillon ihre Skulptur "Sicherheitsgarantien", die einst nahe der Front stand und heute durch Europa reist. Pianist Maksym Shadko ist anders als viele andere Musikerinnen und Musiker in der Ukraine geblieben. Er konzentriert sein Repertoire auf ukrainische Komponisten. Soldat und Saxophonist Andrii Barmalii ist Teil der Cultural Ukrainian Forces – eine Einheit innerhalb der ukrainischen Streitkräfte, deren Aufgabe es ist, Kultur an die Front zu bringen. Und beim Eurovision Song Contest nutzt die Ukraine die größte Pop-Bühne Europas, um ihr kulturelles Selbstverständnis einem Millionenpublikum zu vermitteln.

Kultur ist in Kriegszeiten keine Nebensache und häufig mehr als Unterhaltung: Sie wird Teil des Widerstands.

Land

Deutschland

Jahr

2026

Herkunft

ZDF

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