Die Saat des heiligen Feigenbaums
1 Min.
Verfügbar ab dem 18/07/2026
Teheran im Herbst 2022: Iman steigt am Revolutionsgericht zum Ermittlungsrichter auf, während die Jina-Proteste im Land eskalieren. Als seine Dienstwaffe verschwindet, verdächtigt er die eigene Familie und löst damit eine Kette aus Misstrauen, Kontrolle und Gewalt aus. Politthriller von Mohammad Rasoulof (2024).
Während seine Frau Najmeh versucht, den Familienfrieden zu wahren, erleben die Töchter Rezvan und Sana die Realität der Straße und der sozialen Netzwerke. Die beiden Mädchen beginnen, das System zu hinterfragen: Offizielle Nachrichten stehen für sie unvereinbar neben Gerüchten, Videos und Erlebnissen in Schule und Universität. Als eine Freundin der Töchter bei einer Demonstration schwer verletzt wird und die staatliche Repression immer näher rückt, verschieben sich die Grenzen dessen, was in der Wohnung gesagt und verschwiegen werden darf.
Der Wendepunkt kommt, als Imans Dienstwaffe plötzlich verschwindet. Aus Angst vor Konsequenzen und getrieben von Paranoia beginnt er, seine Frau und Töchter zu verdächtigen, ihre Handys einzusammeln, die Regeln zu verschärfen und sie unter Druck zu setzen. Was als Versuch beginnt, die Familie zu schützen, wird zur Zerreißprobe: Vertrauen wird zum Verhör, Nähe zur Überwachung, und der private Raum spiegelt immer deutlicher die Gewalt eines Staates, der jede Abweichung bestraft.
Altersbeschränkte Inhalte sind aus Jugendschutzgründen tagsüber nur bedingt verfügbar.
Mit
Soheila Golestani (Najmeh)
Misagh Zare (Iman)
Setareh Maleki (Sana)
Mahsa Rostami (Rezvan)
Regie
Mohammad Rasoulof
Drehbuch
Mohammad Rasoulof
Produktion
Run Way Pictures
Parallel45
ARTE France Cinéma
Produzent/-in
Mohammad Rasoulof
Kamera
Pooyan Aghababaei
Schnitt
Andrew Bird
Musik
Karzan Mahmood
Land
Deutschland
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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