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Trump, no limit
52 Min.
Verfügbar bis zum 16/10/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 30. Juni um 21:59
Seit seiner Wiederwahl 2025 macht US-Präsident Trump die Wirtschaft zur Waffe der Vorherrschaft. Umgeben von ultrakonservativen Strategen setzt er eine neue Doktrin durch: Aggressiver Protektionismus, gezielte Sanktionen und Einflusskrieg. Der Erzfeind China soll geschwächt und eine neue Weltordnung geschaffen werden, in der es keinen Freihandel mehr gibt.
US-Präsident Donald Trump hat alle überrumpelt. Wirtschaftlich besteht seine Offensive in der zweiten Amtszeit in einer abrupten Anhebung der Zölle, die in erster Linie China, aber auch zahlreiche andere Handelspartner trifft. Der radikale Kurswechsel, vom Weißen Haus "Liberation Day" getauft, folgt einer einfachen Logik: Innenpolitisch sollen die Zölle die Reindustrialisierung antreiben, Arbeitsplätze erhalten und das Gefühl des sozialen Abstiegs in Teilen der Wählerschaft dämpfen. Diese Rückkehr zum Protektionismus geht mit Budgetkürzungen einher, vor allem für internationale Hilfsmaßnahmen. So wurden die Mittel der Behörde für Entwicklungshilfe Usaid, lange eine tragende Säule der US-amerikanischen Soft Power, drastisch gekürzt – mit der Folge, dass weltweit Hunderte Hilfsprogramme gestoppt oder ausgesetzt wurden.
Dieser Dokumentarfilm beleuchtet die Auswirkungen dieser Einsparungen auf die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, wo die amerikanischen Hilfen aufgrund der instabilen Sicherheitslage existenziell sind.
Hinter Trumps radikalen Maßnahmen verbirgt sich der Kampf um kritische Rohstoffe: Seltene Erden, Kobalt, Lithium und Nickel sind für alle modernen Technologien, auch militärische, unverzichtbar. Bei einigen von ihnen, etwa den seltenen Erden, dominiert China die Förderung und Verarbeitung und verfügt damit über ein gewichtiges strategisches und wirtschaftliches Druckmittel gegenüber den Vereinigten Staaten. Um diese Abhängigkeit zu verringern, sucht Washington nach Alternativen.
Angesichts des Machtzuwachses von China macht die Trump-Administration keinen Hehl mehr aus ihren imperialen Ambitionen und setzt sich über frühere Bündnisse hinweg.
Regie
Hugo Van Offel
Autor:in
Hugo Van Offel
Produzent/-in
Diane Imbault-Huart
AH PRODUCTION
Land
Frankreich
Jahr
2026
Herkunft
ARTE F
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