Mit offenen Augen

Wie KI die Geschichte der Shoah verfälscht

1 Min.

Verfügbar ab dem 27/01/2026

TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 28. Januar um 03:35

Sendung vom 27/01/2026

Ein von KI erzeugtes Foto zeigt einen abgemagerten Mann, der in einer an ein KZ erinnernden Umgebung Geige spielt. Die im Stil historischer Aufnahmen gestaltete Darstellung verdeutlicht einen aktuellen Trend: den unreflektierten Umgang mit historischen Quellen. Das Bild konfrontiert den Betrachter mit einer Frage: Untergräbt die künstliche Reproduktion eine authentische Kultur des Gedenkens?
Im Sommer 2025 geisterten hunderte gefälschte Bilder zur Shoah durch die sozialen Netzwerke. KI-generierte Darstellungen, die angeblich die Shoah belegen sollen, haben sich inzwischen zu einem eigenständigen Genre im Internet entwickelt. Mykola Makhortykh, Kommunikationswissenschaftler und Experte für das Gedenken an die Shoah, erklärt, woran man Fälschungen erkennen kann. Der Historiker und Holocaust-Spezialist Tal Bruttmann erläutert die Wirkung dieser Inhalte, die die Glaubwürdigkeit echter Dokumente untergraben. 

Moderation

Sonia Devillers

Land

Frankreich

Jahr

2025

Herkunft

ARTE F

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