Masai Mara (2/2)

Ruhe vor dem Sturm

2 Min.

Verfügbar ab dem 06/04/2026

TV-Ausstrahlung am Montag, 13. April um 18:35

Mit dem Abzug der Zebraherden wandelt sich die Landschaft erneut. Die Regenzeit setzt ein, Flüsse treten über die Ufer und Überschwemmungen prägen die Masai Mara. Die Dokumentation schließt mit den Vorboten der zurückkehrenden Gnuherden – ein Beweis dafür, dass die große Wanderung ein wiederkehrender Prozess ist, der das ökologische Gleichgewicht und das Überleben der Region sichert.

Mit dem Abzug der Zebraherden beginnt in der Masai Mara in Kenia eine neue Phase: die Regenzeit. Flüsse schwellen an, Überschwemmungen und starke Strömungen prägen nun das artenreichste Savannen-Ökosysteme der Erde. Die Bedingungen werden dadurch für viele Tierarten deutlich anspruchsvoller. Nach Abklingen der Regenfälle wird das Ausmaß der Veränderungen deutlich.
Löwenrudel geraten in Konflikte um knappe Nahrungsressourcen. Mit dem Verschwinden von Gnus und Zebras müssen sie ihre Jagdstrategien anpassen: Einige versuchen sich an kleineren Beutetieren wie Warzenschweinen, andere nehmen das hohe Risiko auf sich, Mara-Büffel zu jagen. Ihre Herden zeigen ein ausgeprägt aggressives Verhalten und greifen Löwen auch aktiv an. Doch die Raubtiere sind gezwungen, alles zu riskieren und es kommt zu harten Kämpfen. Auch andere Arten wie Servale, Giraffen und Leoparden zeigen, wie sie mit den extremen Bedingungen umgehen. Eine Servalmutter, deren Bau überflutet wurde, hat überlebt – ebenso ihr Junges.
Die Savanne kennt keine Beständigkeit – nur den ständigen Wandel zwischen Trocken- und Regenzeit, zwischen Überfluss und Mangel. Doch der Kreislauf schließt sich: Die ersten Gnuherden kehren zurück, durchqueren den Sand River und leiten damit den nächsten Zyklus ein. Ihre Wanderung ist lebensnotwendig für das ökologische Gleichgewicht der Region.
 
 
 
 
 
 
 

Regie

  • Dereck Joubert

  • Beverly Joubert

Land

Österreich

Jahr

2025

Herkunft

ARTE F

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