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Tod aus Mexiko: Krieg der Drogen-Kartelle
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Tod aus Mexiko: Krieg der Drogen-Kartelle30 Min.
Verfügbar bis zum 30/04/2030
Am 22. Februar 2026 wird El Mencho, einer der meistgesuchten Drogenbosse der Welt, getötet. Sein Tod zeigt, wie explosiv Mexikos Drogenkrieg geworden ist: Über 400.000 Menschen wurden seit 2006 getötet, mehr als 125.000 gelten als verschwunden. Kartelle destabilisieren das Land mit Gewalt und Korruption. Ihre Imperien scheffeln Milliarden - und ihre Netzwerke reichen längst um die ganze Welt.
Am 22. Februar 2026 wird Nemesio Oseguera Cervantes, genannt El Mencho, bei einem Militäreinsatz in Jalisco getötet. Der mächtige Chef des Cártel Jalisco Nueva Generación war einer der meistgesuchten Drogenbosse der Welt – und sein Tod zeigt, wie explosiv Mexikos Drogenkrieg geworden ist. Über 400.000 Menschen wurden seit 2006 getötet, mehr als 125.000 gelten als verschwunden. Kartelle kontrollieren weite Teile des Landes, während der Staat von Korruption zerfressen und vielerorts von Ohnmacht wie gelähmt ist.
Ob Tijuana, Culiacán oder Doctor Coss: Bewaffnete Banden liefern sich vielerorts heftige Gefechte. Manchmal sogar mit selbstgebauten Panzern, sogenannten "Narco-Tanks". Massengräber in Wohngebieten sind keine Ausnahme. Viele Opfer bleiben namenlos. Wer verschwindet, war oft nur zur falschen Zeit am falschen Ort.
Mexiko ist Drehscheibe eines globalen Drogennetzwerks. Kokain aus Südamerika sowie Methamphetamin und Fentanyl aus inländischen Laboren gelangen von hier aus in die USA und weiter nach Europa, Asien und Afrika. Im Gegenzug fließen Geld und Waffen zurück. Der illegale Handel ist ein Milliardengeschäft. Die Gewalt ist systemisch. Die Angst allgegenwärtig. Und der Konflikt betrifft längst nicht nur Mexiko: Mit Donald Trump erhöhen die USA den Druck – und schließen militärisches Eingreifen nicht mehr aus. Mexikos erste weibliche Präsidentin Claudia Sheinbaum versucht, den offenen Konflikt mit Washington zu vermeiden.
Regie
Martin Koddenberg
Lina Schuller
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
ZDF
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