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Re: Spaniens Edelkäse in Gefahr
31 Min.
Verfügbar bis zum 12/04/2030
Sendung vom 14/04/2025
Der Cabrales-Käse wird in Nordspanien nach strengen Regeln hergestellt – bis zu einem Jahr lang reift er in den feucht-kühlen Gebirgshöhlen der Picos de Europa. Doch die Käser*innen kämpfen mit zunehmend schweren Bedingungen durch den Klimawandel und mangelnden Nachwuchs. Der Tradition zuliebe trotzen sie den Schwierigkeiten. Werden sie das alte Handwerk vor dem Aus retten können?
Seit Hunderten von Jahren wird der spanische Cabrales-Käse auf traditionelle Art produziert. Doch industrielle Produzenten drohen den Markt zu übernehmen, während kleine Betriebe wie jener der Familie Martinez-Noriega zunehmend ins Hintertreffen geraten. Im Örtchen Tielve, hoch in den Bergen Asturiens, stellt die Familie seit 150 Jahren Cabrales her. Zweimal am Tag werden mehrere hundert Liter frische Milch angeliefert, die von Salud, der Tochter der Chefin, sofort “dickgelegt” wird. Bis zu 16 Stunden arbeitet die 58-Jährige am Tag. Die Käselaibe müssen regelmäßig gewendet und gesäubert werden, oft in schwer zugänglichen Höhlen in den Bergen Nordspaniens. Viele sind bis heute nur mit dem Pferd erreichbar.
Die harte Arbeit schreckt die meisten jungen Menschen heute ab. Jedoch nicht alle: Im Örtchen Asiegu, mit 45 Einwohnern, haben Sandra und Nacho vor zwei Jahren die einst aufgegebene Familien-Käserei wiedereröffnet. Dafür sind sie aus dem trubeligen Santander hergezogen und leben nun mit ihren zwei kleinen Töchtern in der abgelegenen Region. Wenigstens einmal im Jahr ist hier richtig was los: Ende August wird in Arenas de Cabrales der beste Höhlenkäse der Saison gekürt und direkt im Anschluss versteigert - für bis zu 30.000 Euro. Dann sind dem Käse, den immer weniger Menschen traditionell herstellen wollen, internationale Schlagzeilen sicher. Reicht das aus, um sein Überleben zu sichern?
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
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