Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Re: Auswanderer-Paradies Albanien?
31 Min.
Verfügbar bis zum 12/02/2030
Sendung vom 14/02/2025
Albanien wurde lange mit Kriminalität, Korruption und der Abwanderung der eigenen Bevölkerung in Verbindung gebracht. Mittlerweile entwickelt sich das Land an der Adria nicht nur zur interessanten Urlaubsdestination, sondern auch zu einem Auswanderer-Ziel. Das mediterrane Klima, günstige Preise und Steuervorteile für Rentner locken viele Europäer auf die Balkan-Halbinsel.
Vor zwei Jahren ist der gebürtige Italiener Gianpiero Flauto in die albanische Hafenstadt Durrës ausgewandert. Hier gründete der ehemalige Türsteher eine Vermittlungsagentur, die interessierte Landsleute bei ihren Auswanderungsplänen unterstützt. In Albanien sind die Preise noch niedrig, das Wetter fast wie zu Hause und Kommunikationsprobleme eher selten, denn Italienisch ist die meistverbreitete Fremdsprache in Albanien. Das Land ist vor allem für Rentner attraktiv, denn wenn diese ihren permanenten Wohnsitz nach Albanien verlegen, werden sie von der Besteuerung der Rente befreit.
Gianpiero versucht bislang vergeblich, auch seine Mutter von einem Umzug nach Albanien zu überzeugen. Doch die ist trotz kleiner Rente und steigenden Preisen in Italien skeptisch. Jetzt bekommt Gianpiero erstmals Besuch von seinem Bruder mit Familie. Wie finden Sie das neue Leben von Gianpiero? Der Koch Jean-Pierre Chavanon lebt bereits seit 2015 in Albanien. Der ehemalige Weltenbummler wurde seiner albanischen Ehefrau zuliebe in Korça im Südosten des Landes sesshaft und betreibt hier das Restaurant „Le Paris“ mit französischen und albanischen Spezialitäten. Bei der Zubereitung von Klassikern wie Boeuf Bourguignon verzichtet er wegen seiner einheimischen muslimischen Gäste auf Schweinespeck und auch Kräuter wie Schnittlauch und Estragon sind schwer zu bekommen. „Doch dann passe ich die Rezepte eben an“, sagt er. Eine Rückkehr nach Frankreich kann sich Jean-Pierre nicht mehr vorstellen. Er wünscht sich ein kleines Haus an der albanischen Riviera: „Mein Hund, meine Katze, meine Frau und das war´s“.
Gianpiero versucht bislang vergeblich, auch seine Mutter von einem Umzug nach Albanien zu überzeugen. Doch die ist trotz kleiner Rente und steigenden Preisen in Italien skeptisch. Jetzt bekommt Gianpiero erstmals Besuch von seinem Bruder mit Familie. Wie finden Sie das neue Leben von Gianpiero? Der Koch Jean-Pierre Chavanon lebt bereits seit 2015 in Albanien. Der ehemalige Weltenbummler wurde seiner albanischen Ehefrau zuliebe in Korça im Südosten des Landes sesshaft und betreibt hier das Restaurant „Le Paris“ mit französischen und albanischen Spezialitäten. Bei der Zubereitung von Klassikern wie Boeuf Bourguignon verzichtet er wegen seiner einheimischen muslimischen Gäste auf Schweinespeck und auch Kräuter wie Schnittlauch und Estragon sind schwer zu bekommen. „Doch dann passe ich die Rezepte eben an“, sagt er. Eine Rückkehr nach Frankreich kann sich Jean-Pierre nicht mehr vorstellen. Er wünscht sich ein kleines Haus an der albanischen Riviera: „Mein Hund, meine Katze, meine Frau und das war´s“.
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Südafrika: Die Rache des Elon Musk
ARTE Reportage
Mit offenen Karten
Serbien: Zwischen Peking, Brüssel und Moskau?
Transsilvanien - Das Herz Rumäniens
Crazy Borders
Das Enklaven-Chaos von Cooch Behar
Iran: Blutige Repression
Re: Junge Franzosen übernehmen alte Höfe
Re: Eine Pflegefamilie wandert aus
Libanon: Das Ende der Hisbollah?
ARTE Reportage
Iran: Nicht mehr schweigen
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Mit offenen Karten - Im Fokus
Iran - das Ende eines Systems?
Mit offenen Karten Spezial
Die Vereinigten Arabischen Emirate
ARTE Journal
Iran-Krieg: kein Ende in Sicht? / Made in Europe
Mit offenen Karten - Im Fokus
Island - doch in die EU?
Das Leben der Amish
Iran: Blutige Repression
Iran: Welthandel vor dem Zusammenbruch?
ARTE Journal - 04/03/2026
Iran-Krieg / Sánchez vs Trump / Rundfunkbeitrag in der Schweiz
Re: Junge Franzosen übernehmen alte Höfe
Iran: EU befürchtet Flächenbrand
NotInitialized