Cédric Durand ist Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Genf. In seinem gemeinsam mit Razmig Keucheyan verfassten Buch „Wie gelingt der Richtungswechsel? Grundlagen ökologischer Planung“ (2024) geht er auf die Geschichte dieses Konzepts ein und skizziert die Umrisse einer Entwicklung, die nicht mehr von Rentabilität und Markt, sondern von Bedürfnissen geprägt ist. Kann man zwischen Wünschen, auf die man verzichten muss und Bedürfnissen, die befriedigt werden müssen, unterscheiden? Wie würde diese „Regierung der Bedürfnisse“ aussehen? Wie gelingt der Richtungswechsel?
Referenzen zur Sendung:
Edward Thomson, « The moral economy of the English crowd in the eighteenth century », Past & Present, vol. 50, 1971.
Michel Husson (alias Maxime Durand), « Planification : 21 thèses pour ouvrir le débat », Critique communiste, n° 106‐107, 1991.
Otto Neurath, « Economics in kind, calculation in kind and their relation to war economics », Economic Writings. Selections 1904‐1945, Dordrecht, Kluwer Academic Publishers, 2005, vol. 23
Joel Millward-Hopkins et al., « Providing decent living standards with minimum energy : a global scenario », Global Environment Change, vol. 65, 2020.
George Monbiot, « Private sufficiency, public luxury : land is the key to the transformation of society », Schumacher Center for a New Economics, octobre 2020. / George Monbiot „Private Suffizienz, öffentlicher Luxus“, communia & BUNDjugend (Hrsg.), Dietz Verlag, Oktober 2023