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Flick Flack - Musik zum WeghörenPlay it Again!Auf der musikalischen Wiederholungsspur
54 Min.
Verfügbar bis zum 27/06/2025
- Untertitel für Gehörlose
Die Lust an der Soundschleife ist Jahrhunderte alt und prägt unsere Hörgewohnheiten. Sie steigert den Wiedererkennungsgrad eines Songs oder einer Komposition und verbindet die Musik aller Kulturen. Schlaglichtartig stellt diese Doku ausgewählte "Wiederholungstäter" der Musikgeschichte vor und entschlüsselt das Prinzip der musikalischen Repetitions-DNA.
"Play it again, Sam" rekurriert auf eine der berühmtesten Szenen aus dem Filmklassiker „Casablanca“ (1942). Längst zum geflügelten Wort avanciert, verweist es spielerisch auf eines: das Prinzip der Wiederholung, auf das sich die Musik seit Jahrhunderten stützt. Mittelalterliche Motetten, die musikalische Never-Ending-Story von Erik Satie, Hand-Made-Loops von Mike Oldfield, die US-amerikanischen Pattern von Steve Reich, die Beatbox und Loopstations des Künstlers Konrad Küchenmeister – der Streifzug durch die Musikgeschichte und den Wiederholungsfaktor als kompositorisches Prinzip ist schier endlos und zieht sich durch verschiedene Stile und Kulturen.
Neigen wir Menschen dazu, Dinge zu bevorzugen, die wir kennen? Was sagen Herz und Hirn zu endlos wirkenden Variationen von Wiederholungen? Was hat die Soundschleife für Auswirkungen auf unsere Gefühle und unsere Körper? Hat Wiederholung Wohlfühl-, Heil- oder Wutpotenzial? – Mit Witz und Präzision spürt die Dokumentation dem Aggregatzustand der Wiederholung nach und betreibt Ursachenforschung. In Gesprächen mit Neurologen, Ethnologen, Komponisten und Interpreten versucht er, das Phänomen zu entschlüsseln.
Dass die filmische Umsetzung assoziativ und visuell den Endlosschleifen Rechnung trägt und die Geschichte um die Loop-Lover mit einer gehörigen Portion Humor erzählt wird, versteht sich von selbst. Ob in der Telefon-Warteschleife, in einer Flaschenabfüllanlage oder beim Roboter-Tanz in einer Wäscherei, Loops gelten auch für die Erzählstruktur und die Bildmetaphern dieser Dokumentation.
Neigen wir Menschen dazu, Dinge zu bevorzugen, die wir kennen? Was sagen Herz und Hirn zu endlos wirkenden Variationen von Wiederholungen? Was hat die Soundschleife für Auswirkungen auf unsere Gefühle und unsere Körper? Hat Wiederholung Wohlfühl-, Heil- oder Wutpotenzial? – Mit Witz und Präzision spürt die Dokumentation dem Aggregatzustand der Wiederholung nach und betreibt Ursachenforschung. In Gesprächen mit Neurologen, Ethnologen, Komponisten und Interpreten versucht er, das Phänomen zu entschlüsseln.
Dass die filmische Umsetzung assoziativ und visuell den Endlosschleifen Rechnung trägt und die Geschichte um die Loop-Lover mit einer gehörigen Portion Humor erzählt wird, versteht sich von selbst. Ob in der Telefon-Warteschleife, in einer Flaschenabfüllanlage oder beim Roboter-Tanz in einer Wäscherei, Loops gelten auch für die Erzählstruktur und die Bildmetaphern dieser Dokumentation.
Regie
Anne-Kathrin Peitz
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF