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Es war einmal ... "Teheran Connection"
53 Min.
Verfügbar bis zum 30/04/2026
"Teheran Connection", ein atemberaubender Thriller des jungen Filmemachers Saeed Roustaee, zeigt das Elend der 6,5 Millionen Drogenabhängigen in seiner Heimat Iran. Pierre-Olivier François zeichnet die Entstehungsgeschichte des Filmdramas nach. Roustaees Film wurde im Iran ein Riesenerfolg.
In der Dokumentation "Es war einmal … Teheran Connection" beschäftigt sich Pierre-Olivier François mit der Entstehungsgeschichte des Filmdramas. Dem Dreh ging eine monatelange Recherchearbeit im Polizeiwesen und bei den Justizbehörden voraus. Dabei stellte der Regisseur Roustaee fest, dass der Drogenhandel die iranische Gesellschaft unterwandert hat und nicht nur erhebliche gesundheitliche Schäden verursacht, sondern auch die Korruption befeuert. Anhand von Interviews mit dem Filmemacher und seinem Team sowie Archivbildern, unveröffentlichtem Material, Plänen und Modellen wird deutlich, unter welch widrigen Umständen der Film überhaupt zustande kam.
Es entstanden erschütternde Szenen mit Hunderten von drogenabhängigen Laienschauspielern. Die Protagonisten – Drogenhändler ebenso wie Polizisten – werden allerdings weder karikiert noch in gut und böse unterteilt. Trotz vieler Schwierigkeiten mit der Zensurbehörde kam "Teheran Connection" 2019 mit großem Erfolg in die iranischen Kinos; die Dokumentation zeigt Bilder der Warteschlangen vor den Kinos und die Reaktionen der Zuschauer. Zum ersten Mal wurde das Ausmaß des Drogenproblems im Iran dargestellt und umfassend thematisiert. Für diejenigen, die bei Pierre-Olivier François vor der Kamera sprechen, spiegelt diese katastrophale Lage den Zustand der iranischen Gesellschaft. Genau deshalb war "Teheran Connection" für die Iraner ein so wichtiger Meilenstein und machte Saeed Roustaee zur Galionsfigur einer neuen Generation iranischer Filmemacher.
Regie
Pierre-Olivier François
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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