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Wilde Tiere in der Stadt
Willkommen in der Nachbarschaft90 Min.
Verfügbar bis zum 20/08/2026
Für Tiere wie Igel, Nashornkäfer oder Schwalbenschwänze sind Städte ein sehr wertvoller Lebensraum. Doch unsere Städte stehen weltweit immer mehr unter Druck. Wachsende Einwohnerzahlen führen zum Verlust von Grünflächen und zunehmender Bodenversiegelung. Das bedroht die Gesundheit der Städte. Wie kann sie gesund gehalten oder sogar noch gesünder gemacht werden?
Um viele unserer Städte legt sich ein grüner Gürtel wie ein Mosaik aus Gärten. Es sind diese Einfamilienhaussiedlungen, die für so manche bedrohte Tierart zum Rettungsring geworden sind. Auf dem Land dominieren längst Monokulturen, großflächig wird Gift gespritzt, Platz für Nahrungspflanzen oder Baue und Nester gibt es kaum noch. Immer mehr Tiere nehmen daher in Kauf, eng mit den Menschen in der Stadt zu leben.
Privatgärten bieten ein kleinteiliges Bild unterschiedlichster Strukturen – von der Sandfläche bis zum Blumengarten, vom Holzstapel bis zum Steinhaufen. Tiere wie Igel, Zauneidechse oder Kammmolch können so auf geringem Raum hin- und herwechseln und finden leicht Nahrung oder Unterschlupf.
Der Dokumentarfilm zeigt, welche Konsequenzen die Verdichtung und Versiegelung der Städte für die Tiere haben. Das Beispiel von Blau- und Kohlmeisen macht deutlich, wie die Küken-Sterblichkeit in direktem Zusammenhang mit der versiegelten Fläche steht. Bei Haussperlingen brechen Populationen zusammen, sobald aus einer offenen Bebauung eine geschlossene mit langen Häuserfronten wird.
Als ein Tier, das von Siedlungsräumen besonders abhängig geworden ist, begleitet die Dokumentation einen Igel durch sein Leben. In der Agrarlandschaft findet ein Igel keine Nahrung und auch keine Rückzugsorte mehr. Die letzten Bodeninsekten und brauchbare Verstecke findet er in Gärten. Nach einer britischen Studie der British Hedgehog Preservation Society (BHPS) und der People’s Trust for Endangered Species (PTES) sind seit dem Jahr 2000 in ländlichen Gebieten Großbritanniens zwischen 30 und 75 Prozent der Igel-Population verloren gegangen. Und die Tiere sind auch in unseren Gärten bedroht. Das heißt – jedes Exemplar zählt.
Privatgärten bieten ein kleinteiliges Bild unterschiedlichster Strukturen – von der Sandfläche bis zum Blumengarten, vom Holzstapel bis zum Steinhaufen. Tiere wie Igel, Zauneidechse oder Kammmolch können so auf geringem Raum hin- und herwechseln und finden leicht Nahrung oder Unterschlupf.
Der Dokumentarfilm zeigt, welche Konsequenzen die Verdichtung und Versiegelung der Städte für die Tiere haben. Das Beispiel von Blau- und Kohlmeisen macht deutlich, wie die Küken-Sterblichkeit in direktem Zusammenhang mit der versiegelten Fläche steht. Bei Haussperlingen brechen Populationen zusammen, sobald aus einer offenen Bebauung eine geschlossene mit langen Häuserfronten wird.
Als ein Tier, das von Siedlungsräumen besonders abhängig geworden ist, begleitet die Dokumentation einen Igel durch sein Leben. In der Agrarlandschaft findet ein Igel keine Nahrung und auch keine Rückzugsorte mehr. Die letzten Bodeninsekten und brauchbare Verstecke findet er in Gärten. Nach einer britischen Studie der British Hedgehog Preservation Society (BHPS) und der People’s Trust for Endangered Species (PTES) sind seit dem Jahr 2000 in ländlichen Gebieten Großbritanniens zwischen 30 und 75 Prozent der Igel-Population verloren gegangen. Und die Tiere sind auch in unseren Gärten bedroht. Das heißt – jedes Exemplar zählt.
Regie
Heiko De Groot
Land
Deutschland
Frankreich
USA
Jahr
2024
Herkunft
NDR
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