Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Die Geschichte vom Orangeroten Heufalter
44 Min.
Verfügbar bis zum 29/04/2026
Der Orangerote Heufalter, auch Regensburger Gelbling genannt, war einst weit über Europa bis nach Österreich und Deutschland verbreitet. Die Nahrung seiner Raupen: der Zwergginster. In diesen Magerrasen lebt der Falter mit allem, was im Naturschutz Rang und Namen hat. Was ist passiert, dass es in Regensburg keine Heufalter mehr gibt?
Der Orangerote Heufalter, auch Regensburger Gelbling genannt, war einst weit über Europa bis nach Österreich und Deutschland verbreitet. Was ist passiert, dass es in Regensburg keine Heufalter mehr gibt? In grauer Vorzeit sind Herden mächtiger Pflanzenfresser übers Land gezogen, die durch Abknabbern von Schösslingen und Zweigen einen vielgestaltigen, offenen Lebensraum schufen. In der jüngeren Geschichte sorgten die Bauern mit ihrem Vieh dafür, dass die Heimstatt des Orangeroten Heufalters nicht vom Wald verschlungen wurde. Bis die Landwirtschaft modernisiert und industrialisiert wurde: Im 20. Jahrhundert zogen die Rinder von der Weide in geschlossene Ställe um. Die Schmetterlingswiesen wurden gedüngt oder aufgelassen, das große Aussterben begann. Der Regensburger Gelbling war einer der Ersten, der verschwand.
Auch in Österreich sind die letzten Vorkommen, etwa bei Wien und Linz, der modernen Landwirtschaft zum Opfer gefallen. Die letzten großen Vorkommen des vom Aussterben bedrohten Schmetterlings liegen in Osteuropa. Etwa in Siebenbürgen in Rumänien. Dort vermittelt die traditionelle Landnutzung – und die daraus resultierende Landschaft – noch einen Eindruck, wie es vor langer Zeit auch bei Regensburg und überall in Mitteleuropa ausgesehen hat.
Und hier fliegen die Heufalter noch, in einem Lebensraum, der in puncto Artenvielfalt seinesgleichen sucht. Gebiete, die durch eine vielfältige, extensive Nutzung der Urlandschaft so nahekommen, dass derart empfindliche und spezialisierte Arten ein Auskommen finden.
Auch in Österreich sind die letzten Vorkommen, etwa bei Wien und Linz, der modernen Landwirtschaft zum Opfer gefallen. Die letzten großen Vorkommen des vom Aussterben bedrohten Schmetterlings liegen in Osteuropa. Etwa in Siebenbürgen in Rumänien. Dort vermittelt die traditionelle Landnutzung – und die daraus resultierende Landschaft – noch einen Eindruck, wie es vor langer Zeit auch bei Regensburg und überall in Mitteleuropa ausgesehen hat.
Und hier fliegen die Heufalter noch, in einem Lebensraum, der in puncto Artenvielfalt seinesgleichen sucht. Gebiete, die durch eine vielfältige, extensive Nutzung der Urlandschaft so nahekommen, dass derart empfindliche und spezialisierte Arten ein Auskommen finden.
Regie
Jan Haft
Land
Deutschland
Rumänien
Jahr
2022
Herkunft
BR
Auch interessant für Sie
360° Reportage
Peru: Stachellose Bienen, Retter des Regenwaldes
Wilder Frühling - Tierische Liebe zwischen Oberrhein und Zugspitze
GEO Reportage
Panzer, Wölfe, Rothirsche: Bayerns wilder Übungsplatz
Abenteuer Armenien
Von Seiltänzern, Geiern und kosmischer Strahlung
Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places
Mit dem Zug an der Costa Blanca
Mit dem Zug durch Yucatán
Estrada Real
Auf dem Königsweg durch Brasilien
Wilde Trauminseln
Die Malediven
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Mit offenen Karten - Im Fokus
Trump, der Papst und der Katholizismus
Mit offenen Karten - Im Fokus
Meerengen: Strategische Bedeutung
Pussy, Pleasure, Power!
Die weibliche Lust in der Popkultur
Mit offenen Karten - Im Fokus
Russland und die EU: Spiel mit der Angst
ARTE Journal - 17/04/2026
Iran öffnet Straße von Hormus
Mit offenen Karten - Im Fokus
Ungarn ohne Orbán – die Grenzen des Illiberalismus?
Taxi Teheran
Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Mit offenen Karten - Im Fokus
Irankrieg: globale Folgen
NotInitialized