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Drogengeld und Terror - Die USA gegen die Hisbollah

91 Min.

Verfügbar bis zum 09/06/2026

TV-Ausstrahlung am Montag, 4. Mai um 02:55

"Projekt Cassandra" wird 2008 ins Leben gerufen, um aufzudecken, wie die Hisbollah mit Kokainhandel und Geldwäsche ihre militärischen und terroristischen Aktivitäten finanziert. Kurz vor ihrem Durchbruch werden die internationalen Ermittler von Präsident Obama höchstpersönlich gestoppt. Doch warum?
Die Geschichte des "Project Cassandra" beginnt 2008. In einer streng geheimen Einrichtung im US-Bundesstaat Virginia will die US-Anti-Drogen-Behörde DEA den illegalen Handel aufdecken, der jährlich eine Milliarde Dollar in die Kassen der Hisbollah schaufelt. Die DEA weiß, dass die Hisbollah Kokainhandel betreibt und Geld für Kartelle wäscht, um ihre militärischen und terroristischen Aktivitäten zu finanzieren.
Sechs Jahre später war die DEA mit Hilfe von in- und ausländischen Sicherheitsbehörden so weit, die Führer des Drogenrings der Hisbollah zu verhaften und alle Bankkonten zu beschlagnahmen. Es hätte die größte Erfolgsgeschichte der DEA seit der Gefangennahme des Drogenbarons Pablo Escobar werden können. Doch die Agenten bekamen keine Genehmigung für ihren Einsatz.
Mit exklusivem Zugang zu Ermittlern, ehemaligen Hisbollah-Agenten, Investigativjournalisten, Mossad-Agenten und US-Regierungsbeamten zeigt der Dokumentarfilm die dramatische und bis dato unerzählte Geschichte hinter einem der heikelsten geopolitischen Themen unserer Zeit: dem Atomabkommen mit dem Iran. Angesichts der Feindschaft zwischen den USA und dem Mullah-Regime wirft der Dokumentarfilm kritische Fragen auf: Welchen Preis haben die USA dafür bezahlt, um die Verbreitung von Atomwaffen im Mittleren Osten zu stoppen? Und: Welchen Preis zahlt die westliche Wertegemeinschaft, wenn politische Interessen die Rechtsstaatlichkeit ausbremsen?

Regie

Duki Dror

Land

Deutschland

Jahr

2022

Herkunft

ZDF

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