Venezuela: Pro-Maduro und nun Trump?

ARTE Reportage

25 Min.

Verfügbar bis zum 07/01/2029

Sendung vom 08/01/2026

Nach dem Angriff auf Venezuela und der Festnahme seines Präsidenten Nicolas Maduro durch die US-Armee und seiner Anklage wegen "Narco-Terrorismus", filmte unser Team, das schon seit Wochen die Anhänger Maduros begleitet hatte, deren Reaktionen und die ersten Tage nach Maduro in Caracas, der Hauptstadt des Landes.

Venezuela steckte schon vor der Festnahme seines Präsidenten tief in der Krise, die Wirtschaft ist ruiniert, die Menschen sind in Not, sie wurden regiert von einem Präsidenten, der seine Wahlniederlage leugnete und sich weigerte abzutreten. Gut ein Viertel der Bevölkerung Venezuelas floh in den letzten Jahren ins Exil. Das autoritäre Regime klammerte sich mit der Hilfe seiner bolivarischen Milizen an die Macht, es zensierte die Medien, in den Vierteln wachten die Anhänger der Regierungspartei über die Bürgerinnen und Bürger. Die Propaganda unter Maduro bezeichnete dieses System als Bollwerk gegen die drohende nordamerikanische Invasion, damit rechtfertigten sie die systematische Überwachung und die Mobilisierung von Zivilisten mit Waffen.
Unser Team sprach mit Menschen, die die Bolivarische Revolution weiterhin verteidigen, manchmal aus Treue zum Erbe von Chávez, manchmal aus Angst, oft aus Mangel an Alternativen. Das Regime hatte sich eingebunkert mit dem Volk, gestützt von einer Ideologie, die allmählich rissig wurde. Eine exklusive Reportage über Venezuela am Rande des Abgrunds.

Regie

Jorge Benezra, Paul Cabanis

Kamera

Gindel Delgado, Gabriel Vásquez

Schnitt

Victoria Logan

Produktion

Babel Doc

Land

Frankreich

Jahr

2026

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