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Kriegstauglich dank Wehrpflicht?30 Min.
Verfügbar bis zum 30/03/2030
Wie wird Europa wehrhaft – mit Freiwilligen, mit Dienstpflicht oder mit einem Mix? Diese Frage steht im Zentrum zweier Gespräche, die Prof. Dr. Bertolt Meyer führt.
Prof. Patrick Sensburg, Professor für Öffentliches Recht und Präsident des Deutschen Reservistenverbands, plädiert für eine moderne Form der Wehrpflicht. Für ihn ist sie ein Garant für gesellschaftliche Resilienz und militärische Durchhaltefähigkeit – gerade in Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen. Demgegenüber argumentiert Dr. Andrea Ellner vom King’s College London für freiwillige Modelle, die auf individuelle Motivation und gesamtgesellschaftliche Resilienz setzen. Sie sieht darin eine zeitgemäße Antwort auf hybride Bedrohungen, die nicht nur militärischer Natur sind, sondern auch digitale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimensionen umfassen.
Ein Blick nach Lettland zeigt, wie solche Modelle in der Praxis aussehen können: In Alūksne, nahe der russischen Grenze, wird das 2024 eingeführte hybride Wehrdienstmodell erprobt. Es kombiniert Freiwilligkeit mit gezielter Auswahl bei Bedarf – ein Ansatz, der sowohl militärische Effizienz als auch gesellschaftliche Akzeptanz im Blick hat.
Auch ökonomische und soziale Fragen kommen auf den Tisch: Laut einer ifo-Schätzung würde die Wiedereinführung der Wehrpflicht Deutschland rund 0,4 % des BIP kosten. Zudem drohen soziale Schieflagen durch Ausnahmen und Befreiungen: ein Thema, das besonders in pluralistischen Gesellschaften sensibel ist.
In der Blücherkaserne Berlin erinnert Meyer an die Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland (2011) und Frankreich (1997). Damals galt sie als überholt, heute kehrt sie als Konzept zurück, weil Begriffe wie „Wehrhaftigkeit“ und „Kriegstüchtigkeit“ wieder an Bedeutung gewinnen. Was bedeuten diese Begriffe in einer modernen Demokratie? Wie lassen sie sich mit den Werten Europas vereinbaren?
Regie
Juri Mazumdar
Land
Deutschland
Jahr
2025
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