Arundhati Roy - Eine andere Geschichte Indiens
- Nur noch 5 Tage onlineNächstes Video
Rilke - Du musst Dein Leben ändern
Literatur: "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104"
Erich Maria Remarque und Marlene Dietrich
Flucht in die Liebe
"Das andere Geschlecht" - Auf den Spuren von Simone de Beauvoir
Truman Capote und "Kaltblütig"
Eine mörderische Nacht
Italo Calvino, der Schriftsteller auf den Bäumen
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Arundhati Roy - Eine andere Geschichte Indiens
52 Min.
Verfügbar bis zum 22/08/2026
Mit "Der Gott der kleinen Dinge" schuf Arundhati Roy 1997 Weltliteratur und gewann als erste indische Schriftstellerin den Booker Prize. Sie wird zur bekanntesten Autorin Indiens und zur kompromisslosen Stimme für Gerechtigkeit und Menschenrechte. Ihre Bücher sind Meisterwerke voll politischer Sprengkraft. Die Begegnung mit einer der furchtlosesten Autorinnen unserer Zeit.
Arundhati Roy wurde 1997 mit ihrem Debüt "Der Gott der kleinen Dinge" über Nacht weltberühmt. Der Roman verkaufte sich über acht Millionen Mal, wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt – und mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet. Doch anstatt den Erfolg konventionell fortzusetzen und weiter Romane zu schreiben, nutzt Roy ihren Ruhm, um gegen Umweltzerstörung, Ausgrenzung und Nationalismus in Indien zu protestieren. Ihr radikales Engagement bringt sie bis vor Gericht – und sogar ins Gefängnis.
2017, erst 20 Jahre nach ihrem Debüt, erscheint ihr zweiter Roman "Das Ministerium des äußersten Glücks", ein poetischer, politischer Rundumschlag gegen die Zustände im heutigen Indien. 2025, weitere acht Jahre später, folgt ihr bislang persönlichstes Werk: "Meine Zuflucht und mein Sturm". Bewegend und kompromisslos ehrlich erzählt Roy von der Frau, die sie prägte wie keine andere – ihrer Mutter Mary Roy: Feministin, Schuldirektorin, Rebellin.
Wie erzählt man die Geschichte einer launischen, herrischen, manchmal gewalttätigen Mutter, ohne sie zu zerstören? Roy gelingt ein Meisterstück literarischen Ambivalenz. "Auf diesen Seiten wird meine Mutter, meine Gangsterin, weiterleben. Sie war meine Zuflucht und mein Sturm." Die Dokumentation folgt dieser literarischen Selbstbefragung, spürt der Kraft und dem Schmerz nach, die Roys Schreiben bis heute antreiben.
In einem langen Interview in Delhi gewährt Arundhati Roy tiefe Einblicke in ihr Leben und Schreiben. Die Dokumentation verwebt ihre Erzählung mit poetischen Aufnahmen aus ihrer Heimat Kerala in Südindien – und zeichnet das Porträt einer kompromisslosen Schriftstellerin.
2017, erst 20 Jahre nach ihrem Debüt, erscheint ihr zweiter Roman "Das Ministerium des äußersten Glücks", ein poetischer, politischer Rundumschlag gegen die Zustände im heutigen Indien. 2025, weitere acht Jahre später, folgt ihr bislang persönlichstes Werk: "Meine Zuflucht und mein Sturm". Bewegend und kompromisslos ehrlich erzählt Roy von der Frau, die sie prägte wie keine andere – ihrer Mutter Mary Roy: Feministin, Schuldirektorin, Rebellin.
Wie erzählt man die Geschichte einer launischen, herrischen, manchmal gewalttätigen Mutter, ohne sie zu zerstören? Roy gelingt ein Meisterstück literarischen Ambivalenz. "Auf diesen Seiten wird meine Mutter, meine Gangsterin, weiterleben. Sie war meine Zuflucht und mein Sturm." Die Dokumentation folgt dieser literarischen Selbstbefragung, spürt der Kraft und dem Schmerz nach, die Roys Schreiben bis heute antreiben.
In einem langen Interview in Delhi gewährt Arundhati Roy tiefe Einblicke in ihr Leben und Schreiben. Die Dokumentation verwebt ihre Erzählung mit poetischen Aufnahmen aus ihrer Heimat Kerala in Südindien – und zeichnet das Porträt einer kompromisslosen Schriftstellerin.
Regie
Sabine Jainski
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Jagoda Marinic trifft Jasmin Tabatabai
Das Buch meines Lebens
Das Buch meines Lebens
Jagoda Marinić trifft Alice Merton
Twist
Likes fürs Lesen - Rettet TikTok die Buchwelt?
Tracks
Vidura B.R. nimmt die Welt (und oft den Westen) aufs Korn
Re: Mein Leben im Retro-Stil
Dobet Gnahoré
Bardentreffen 2025
Twist
Mach ich morgen! Die Lust am Aufschieben
Akropolis - Beraubtes Symbol
Outsider. Freud.
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Money (1/12)
Die Erfindung des Geldes
Sidney Poitier - Der Mann, der Hollywood veränderte
Karambolage
Jules Rimet / Kiffen / Erdbeeren und saure Gurken
Twist
Mach ich morgen! Die Lust am Aufschieben
ARTE Journal - 25/05/2026
Opposition in der Türkei / Kirche und KI
Russland ohne Internet
Masha on Russia
Kuba: Insel unter Schock
ARTE Reportage
Akropolis - Beraubtes Symbol
Kirgisistan: Autoritär statt Demokratie
ARTE Reportage
Die Leopardin
NotInitialized