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28 MinutenMortaza Behboudi / Wer kann Donald Trump die Stirn bieten? (25.02.2025)
47 Min.
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 2. März um 03:30
Sendung vom 25/02/2025
- Untertitel
Ein französisch-afghanischer Journalist im Land der Mullahs und Taliban
Mortaza Behboudi wurde 1994 in Kabul geboren und floh im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern vor dem Taliban-Regime in den Iran. Zum Studium kehrte er nach Afghanistan zurück und begann anschließend, als Journalist zu arbeiten. Doch als er zum Thema Opiummarkt recherchierte, erhielt er Morddrohungen und musste seine Heimat erneut verlassen. 2015 kam er nach Frankreich und ist seit 2020 französischer Staatsbürger. Mit seiner Arbeit will er jenen eine Stimme geben, die unterdrückt werden. Sein jüngstes Buch mit dem Titel Femme, vie, liberté. Un reporter infiltré au cœur de la révolte iranienne (Frau, Leben, Freiheit. Ein Reporter im Herzen der iranischen Revolte) hat er gemeinsam mit Marine Courtade verfasst und ist im Verlag Les Éditions du Rocher erschienen. Darin befasst er sich mit der beispiellosen Revolte nach dem Tod von Mahsa Amini, die drei Tage nach ihrer Verhaftung durch die iranische Sittenpolizei starb. Der Reporter und unabhängige Regisseur will den „im Verborgenen agierenden Aktivistinnen“ als Sprachrohr dienen, seiner Meinung nach handelt es sich um unglaublich mutige Frauen, die für ihre Rechte kämpfen, neue Wege gehen und neue Formen des Widerstands entwickeln.
Europa, die Ukraine, China oder die Amerikaner: Wer kann Donald Trump die Stirn bieten?
Emmanuel Macron wurde am 24. Februar im Weißen Haus zu seinem ersten Staatsbesuch seit dem Amtsantritt Donald Trumps erwartet. Während sich die Beziehungen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin zu verbessern scheinen, reiste der französische Staatspräsident nach Washington, um seinen Amtskollegen davon zu überzeugen, die Ukraine nicht im Stich zu lassen. Gleichzeitig stimmten die USA im UN-Sicherheitsrat gegen eine von der Ukraine und ihren europäischen Verbündeten eingebrachte Resolution, die von Russland den „sofortigen, vollständigen und bedingungslosen Rückzug aller seiner Streitkräfte aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet“ forderte – eine Premiere seit Beginn des Konflikts. Die Vereinigten Staaten haben hierbei mit Russland, Ungarn und Nordkorea gestimmt. Wer scheint derzeit in der Lage zu sein, sich Donald Trump zu widersetzen? China, die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, hat bereits angekündigt, dass es sich nicht von den 10 %-Zöllen beeindrucken lassen wird, die Washington ihm auferlegen will. Peking hat mit einer Reihe gezielter Maßnahmen reagiert, angefangen mit der Einleitung einer kartellrechtlichen Untersuchung gegen Google. Wenn externe Kräfte nicht in der Lage sind, ihm die Stirn zu bieten, bleibt die Frage, ob vielleicht das amerikanische Volk dazu in der Lage ist. Obwohl eine Mehrheit der Wähler für den republikanischen Präsidenten gestimmt hat, hat seine Politik auch viele Gegner.
Zum Abschluss der Sendung erzählt Xavier Mauduit anlässlich der Eröffnung der 61. Landwirtschaftsmesse am 22. Februar von der Geschichte der berühmten Pariser Veranstaltung; Marjorie Adelson berichtet über den Versuch des amerikanischen Geräteturners Frederick Richard, die für die Wettbewerbe geltende Kleidervorschrift eines hautengen Anzugs für Männer zu ändern.
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F