Die Winzlinge in freier WildbahnSierra Nevada und Tabernas-Wüste

Ausschnitt (3 Min.)

  • Synchronisation
Die Doku führt auf eine poetische Reise durch Andalusien. Rund 3.000 Meter Höhenunterschied trennen die Wüste von Tabernas von den vereisten Gipfeln der Bergkette. Nicht nur landschaftlich ist diese Region voller Kontraste, auch das Klima neigt zu Extremen. In wunderschönen Bildern lädt der Film dazu ein, über die Rolle des Menschen als Teil der Natur nachzudenken.
Über 20 Gipfel in der Sierra Nevada sind mehr als 3.000 Meter hoch. Früher gab es hier Dutzende Gletscher, die zu den südlichsten in Europa gehörten. Aufgrund der Klimaerwärmung weicht das ewige Eis heute immer weiter zurück. Um die Vergangenheit der Sierra Nevada besser zu verstehen, untersuchen Wissenschaftler, was vom Eis noch bleibt. Vor allem aber möchten sie sich ein Bild von der Zukunft des Gebirges machen. Es befindet sich in einem rund 172.000 Hektar großen National- und Naturpark, in dem Schneelandschaften und trockene Steppen im Kontrast zueinander stehen.
In der ersten Frühlingssonne bietet eine widerstandsfähige endemische Flora ein buntes Schauspiel aus smaragd-, elfenbein- und türkisfarbenen Schattierungen. Spaniens höchstgelegene Dörfer in den Alpujarra-Bergen tragen die Spuren verschiedener Zivilisationen; besonders die Mauren prägten die Region und hinterließen ein reiches Erbe.
Nicht weit davon entfernt liegt die Wüste von Tabernas. Ihre im Laufe der Zeit geformten Canyons und Badlands zeugen von der geologischen Geschichte dieser Landschaft, die vor acht Millionen Jahren vom Meer bedeckt war. Einst war diese Wüste der Schauplatz von Duellen, später wurden hier die berühmten Italowestern gedreht. Doch aufgrund der starken Erosion verändern sich die kargen Landschaften beständig. Ein Prozess, den der Klimawandel weiter beschleunigt.
Der Dokumentarfilm lässt die beiden kontrastierenden Welten miteinander in Zwiesprache treten. Die fragile Schönheit, aber auch die Widerstandsfähigkeit unseres Planeten laden dazu ein, über die Rolle des Menschen als Teil der Natur nachzudenken.

Regie

Jennifer Aranda Walker

Land

  • Frankreich

  • Spanien

Jahr

2023

Herkunft

ARTE

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