Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Re: Rausschmeißer gegen Hausbesetzer in Spanien
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Bosniens Bauern und der Kohle-Clan
Re: Mit Raketen und Schwarzpulver durch die Osternacht
Re: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
Re: Der Ausverkauf der Skigebiete
Re: Raketenstarts im schottischen Inselparadies
31 Min.
Verfügbar bis zum 18/10/2026
Sendung vom 21/10/2025
Auf North Uist, einer kleinen Insel im Nordwesten Schottlands, entsteht ein Weltraumbahnhof. Eine Raketen-Abschussrampe inmitten fast unberührter Natur. Für viele der Menschen, die hier leben, ist das eine Schande. Sie sehen die Ruhe und Einsamkeit ihrer Insel in Gefahr – sie sind sich aber auch bewusst, wie dringend die abgelegene Region einen wirtschaftlichen Aufschwung braucht.
Alison MacCorquodale ist die Projektleiterin für den umstrittenen Raketenbahnhof Spaceport One. Sie ist selbst hier aufgewachsen, in der Abgeschiedenheit der Äußeren Hebriden. Heute steht sie im Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Kritikern des Projektes. Sie kennt die Befürchtungen der Bewohner von North Uist. Aber sie ist überzeugt davon, dass der Weltraumbahnhof eine Chance für ihre Heimat ist.
Angus MacNab gehört zu den Kritikern des Projekts. Er lebt direkt neben dem Raketengelände, das gerade angelegt wird. Er ist unmittelbar betroffen, wenn in Zukunft bis zu zehn Raketenstarts im Jahr stattfinden sollen. „Das ist hier eine der besten Aussichten Schottlands und genau hier wollen sie ihren verdammten Weltraumbahnhof bauen“, sagt der wütende Anwohner.
Allerdings ist auch ihm klar, dass sich alle auf North Uist Gedanken um ihre Zukunft machen müssen. Traditionelle Berufe wie die Fischerei können die Menschen nicht mehr ernähren. Schon seit Jahren müssen die meisten jungen Leute die Insel verlassen, nicht nur, um eine höhere Ausbildung zu absolvieren. Viele können nicht zurückkehren, weil es für sie keine Arbeitsplätze gibt. Schätzungen gehen davon aus, dass die Zahl der heute 26.000 Einwohner in 20 Jahren um 4.000 Menschen schrumpfen wird.
Kann das Projekt Spaceport zur Lösung beitragen? „Technologie ist der Weg in die Zukunft, aber nicht Weltraumstarts“, findet der Kritiker Angus MacNab. Die Projektleiterin dagegen bleibt optimistisch: „Ich liebe Uist, und ich hoffe, dass die Menschen bald erkennen, dass der Spaceport etwas Positives ist.“
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
WDR
Auch interessant für Sie
Roots
Unser Vieh: Klimakiller oder Klimaschützer?
Roots
Nicht nur im Süden: Der Kampf gegen die Wüste
360° Reportage
Læsø: Dänemarks letzte Seegrasdächer
Südafrikas wilde Westküste
- Nur noch 2 Tage online
Zauberhaftes Engadin - Ein Jahr in den Schweizer Alpen
Twist
Cozy, Sehnsucht nach Geborgenheit?
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows
Iran: Nicht mehr schweigen
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Taxi Teheran
ARTE Journal - 11/04/2026
Gespräche Iran-USA / Ukraine: Waffenruhe? / Ungarn vor den Wahlen
Étretat forever
Biografie eines Sehnsuchtsorts
Mit offenen Karten - Im Fokus
Irankrieg: globale Folgen
ARTE Journal - 12/04/2026
USA-Iran / Ukraine Feuerpause? / Ungarn am Tag der Wahl
Karambolage
Die Jakobiner / Die Hebamme
Twist
Unendlichkeit – Wie fühlt sich das an?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Ungarn: Wahlbeeinflussung
Mit offenen Daten
Die Schattenseite der Shen Yun-Shows