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Libyen: Besuch im Hochsicherheitsgefängnis - ARTE ReportageLibyen: Das Comeback des Saif Al Islam Gaddafi
53 Min.
Verfügbar bis zum 01/05/2026
Saif al-Gaddafi, der zweite Sohn des ehemaligen libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi: Einst Teil einer einflussreichen Elite, endete sein Leben als einer der meistgesuchten Männer der Welt. Der Internationale Strafgerichtshof warf ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor – doch bevor er zur Rechenschaft gezogen werden konnte, wurde er am 3. Februar 2026 von einem Kommando getötet.
Die Kandidatur von Saif al-Islam al-Gaddafi für die Präsidentschaftswahlen 2021 stellte eine große Herausforderung für Libyen dar. Der zweite Sohn des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi wurde in Libyen mehrfach verurteilt und vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht.
Saif al-Islam al-Gaddafi hat einen einzigartigen Werdegang: Er wächst in einem Clan auf, der zahlreiche Verschwörungen wittert. Er führte ein Playboy-Dasein in Europa und stellte sich der Welt als Reformer dar. Mit der libyschen Revolution 2011 begann sein zweites Leben, in dem er für die Unterdrückung stand, die vom Regime seines Vaters ausging. Er wurde von Anti-Gaddafi-Milizen gefangen genommen. Ihm wurde der Prozess gemacht, an dem er nur per Videoschalte teilnehmen durfte.
Sein Schicksal trieb das libysche Volk um, allerlei Gerüchte kursierten und sein Leben war bedroht.
So hieß es beispielsweise, er sei ein verrückter, kranker Mystiker, der sich in die Wüste abgesetzt habe. Was brachte ihn dazu, sich trotz Morddrohungen um das Präsidentenamt zu bewerben? Was wusste er über die geheimen Machenschaften des Regimes seines Vaters? Welche Chancen hatte er, an die Macht zu kommen?
Sein bewegtes Leben spiegelt das damalige Chaos in Libyen wider: Das Land war gespalten, es gab eine Regierung im Osten und eine im Westen. Rivalisierende Milizen rangen um die Macht und ausländische Staaten nahmen Einfluss auf den Konflikt. Mit Aussagen von Verwandten und politischen Akteuren zeichnet ARTE ein Porträt von Saif al-Islam, der am 3. Februar 2026 von einem Kommando ermordet wurde.
Saif al-Islam al-Gaddafi hat einen einzigartigen Werdegang: Er wächst in einem Clan auf, der zahlreiche Verschwörungen wittert. Er führte ein Playboy-Dasein in Europa und stellte sich der Welt als Reformer dar. Mit der libyschen Revolution 2011 begann sein zweites Leben, in dem er für die Unterdrückung stand, die vom Regime seines Vaters ausging. Er wurde von Anti-Gaddafi-Milizen gefangen genommen. Ihm wurde der Prozess gemacht, an dem er nur per Videoschalte teilnehmen durfte.
Sein Schicksal trieb das libysche Volk um, allerlei Gerüchte kursierten und sein Leben war bedroht.
So hieß es beispielsweise, er sei ein verrückter, kranker Mystiker, der sich in die Wüste abgesetzt habe. Was brachte ihn dazu, sich trotz Morddrohungen um das Präsidentenamt zu bewerben? Was wusste er über die geheimen Machenschaften des Regimes seines Vaters? Welche Chancen hatte er, an die Macht zu kommen?
Sein bewegtes Leben spiegelt das damalige Chaos in Libyen wider: Das Land war gespalten, es gab eine Regierung im Osten und eine im Westen. Rivalisierende Milizen rangen um die Macht und ausländische Staaten nahmen Einfluss auf den Konflikt. Mit Aussagen von Verwandten und politischen Akteuren zeichnet ARTE ein Porträt von Saif al-Islam, der am 3. Februar 2026 von einem Kommando ermordet wurde.
Regie
Martine Laroche-Joubert
Maryline Dumas
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE
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